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Risiken der Geldanlage

Gute Risiken, schlechte Risiken

Bei der Geldanlage steht der Wunsch nach einer attraktiven Rendite meist ganz oben. Gleichzeitig sollen dabei aber die Risiken so gering wie möglich sein. Das Problem: Eine risikolose Anlage mit hohem Ertrag gibt es nicht. Risiko und Rendite sind unmittelbar miteinander verbunden. Allerdings gibt es gute und schlechte Risiken – wir erläutern den Unterschied und verraten, was das für Ihre Geldanlage bedeutet.

Der Zusammenhang von Risiko und Rendite

Dass Risiko und Rendite in einem direkten Verhältnis zueinander stehen, weiß jeder, der schon mal einen Kredit aufgenommen hat. Je höher der Kreditgeber das Risiko einschätzt, desto höher der zu zahlende Zinssatz. Dieses Prinzip gilt umgekehrt auch für die Geldanlage: Je höhere Renditechancen angestrebt werden, desto mehr Risiko muss dafür in Kauf genommen werden. Während es vor einigen Jahren aber auch für ein minimales Risiko noch eine „Gegenleistung“ in Form einer Zinszahlung gab, liegt dieser risikolose Zins für Sparer seit geraumer Zeit knapp über oder bei null. Die Inflation führt dann sogar, wenn sie wie in den letzten Jahren eher gering war, zu einer Realverzinsung, die nach Berücksichtigung des Kaufkraftverlusts negativ ist – und das ist in Deutschland schon seit 2011 der Fall. Soll das persönliche Vermögen also nicht schrumpfen, sondern wachsen, ist das nicht risikolos möglich.

Risiko ist nicht gleich Risiko

Mut zum Risiko wird bei der Geldanlage in der Regel auch belohnt – wenn man auf die richtigen Risiken setzt. Denn es gibt, auch wenn es zunächst merkwürdig klingt, tatsächlich gute und schlechte Risiken. Oder wie die Kapitalmarktforschung sagt: „systematische“ und „unsystematische“ Risiken.

Die Unterscheidung zwischen systematischen und unsystematischen Risiken ist eine der tragenden Säulen der wissenschaftlichen Wertpapieranlage – und damit auch der Geldanlage bei quirion.

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Aber wie genau unterscheiden sich diese Risikoarten und was kann man sich konkret darunter vorstellen?

Systematische Risiken sind allgemeine Marktrisiken und wirken auf alle Wertpapiere. Sie sind unvermeidbar und können bei der Anlage niemals ausgeschlossen werden. Dabei sind übergeordnete Umstände wie beispielsweise

  • die Veränderung der Inflationsrate,
  • politische Entscheidungen oder
  • eine Krise wie zuletzt die Corona-Pandemie

die Auslöser. Das Eingehen solcher systematischen Risiken wird wissenschaftlich erwiesen mit einer Prämie entlohnt – es rentiert sich also langfristig, sie einzugehen. Sie sind deshalb gute oder konstruktive Risiken für die Geldanlage. Erzielte Renditen sind damit im Grunde Risikoprämien – Risiko und Rendite also zwei Seiten derselben Medaille.

Unsystematische Risiken sind spezifische Risiken, die entstehen, wenn eine Anlage eine wie auch immer geartete Fokussierung aufweist. Das kann eine Konzentration

  • auf einzelne Wertpapiere,
  • auf einzelne Länder bzw. Regionen oder  
  • auf ausgewählte Anlagesegmente oder Investmentthemen

sein. Unsystematische Risiken fallen immer zusätzlich zum systematischen Risiko an, können aber durch eine breite Diversifizierung ausgeschlossen werden. Deshalb werden sie auch nicht mit einer Risikoprämie „belohnt“. Im Durchschnitt erzielen sie also keine Mehrrendite, erhöhen das Risiko für Kursverluste aber deutlich. Sie sind deshalb schlechte oder schädliche Risiken für die Geldanlage und sollten idealerweise nicht eingegangen werden.

Fazit: Statt auf Prognosen zu setzen, welches Wertpapier oder welcher Markt der Gewinner von morgen sein könnte, machen Sie sich wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu eigen. Mit Ihrer Geldanlage bei quirion erreichen Sie eine breitestmögliche Streuung und schließen so unsystematische Risiken aus.

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Die richtigen („guten“) Risiken entscheiden über den Anlageerfolg

Sie möchten mehr über systematische und unsystematische Risiken bei der Geldanlage erfahren? Dann bestellen Sie hier die kostenlose Studie „Dimensionen unsystematischen Risikos“ unserer Muttergesellschaft, der Quirin Privatbank. In der Studie erläutern wir ausführlich, warum unsystematische Risiken Ihrem Vermögen schaden und systematische Risiken ihm dagegen nutzen.