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Die fetten Jahre sind vorbei

Vier oder fünf Prozent für Tages- oder Festgeld – das gab es schon lange nicht mehr. Schlimmer noch: Das wird es auch so schnell nicht wieder geben. Seit März 2016 liegt der europäische Leitzins bei 0,0 Prozent. Das ist exakt nichts. Für Banken ist es sogar weniger als das. Sie müssen bezahlen, wenn sie ihr Geld bei der Notenbank parken. Kein Wunder, dass sie dieses Minusgeschäft an ihre Kunden weitergeben. Erst waren es Gebühren für Serviceleistungen, die früher kostenlos waren. Viele Geldhäuser geben die Strafzinsen nun an Firmenkunden weiter und mehrere Geldinstitute verordnen jetzt auch Privatkunden mit einem Vermögen ab 100.000 Euro Negativzinsen.





Es gibt eine Alternative zu Sparkonten, wenn man einen langen Atem hat

An der Nullzinspolitik kann man als Einzelner nichts ändern, aber am eigenen Sparverhalten. Denn es gibt eine Alternative: die Kapitalmärkte. Mit einer digitalen Geldanlage wie bei quirion lassen sich zu niedrigen Kosten langfristig Renditechancen deutlich über dem Nullzins erwirtschaften – bei Beachtung der individuellen Risikoneigung. Zusätzlich bietet quirion auch ETF-Sparpläne ab 30 Euro im Monat an. Die Zeiten des risikolosen Zinses sind vorbei. Die Kapitalmärkte sind Schwankungen ausgesetzt. Das klingt nach einer Wahl zwischen Pest und Cholera, ist es aber nicht: Durch einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, der auf ein Rebalancing und breite Diversifikation setzt, können Risiken gemindert werden. Nicht umsonst ist quirion Sieger bei der Stiftung Warentest. Außerdem: Auf lange Sicht sind die Kapitalmärkte die bessere Alternative. Denn selbst heftige Abschwünge wie zu Zeiten der Finanzkrise wurden von den weltweiten Märkten mittlerweile wieder ausgeglichen.

Negativzinsen betreffen jeden

Wer im Übrigen denkt, dass ihn die Niedrigzinsphase nicht betrifft, liegt falsch. Zwar steigen die Zinsen nicht, die Inflation, also die Geldentwertung, aber schon: Wer vor zehn Jahren 10.000 Euro auf seinem Konto angelegt hat (Termineinlage bis zwei Jahre), der hat nach Berücksichtigung der Inflation keine Rendite erhalten, sondern insgesamt fast 6 Prozent seines Vermögens verloren, sprich 600 Euro.

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Was wurde seit 2010 aus 10.000 Euro?

 

Reale Verzinsung

Reales Kapital Ende des Jahres

2010

0,47 %

10.047 €

2011

-0,84 %

9.963 €

2012

-0,54 %

9.909 €

2013

-0,48 %

9.861 €

2014

0,003 %

9.864 €

2015 -0,11 % 9.853 €

2016

0,05 %

9.858 €

2017

-1,37 %

9.723 €

2018 -1,67 % 9.561 €
2019 -1,34 % 9.433 €

Quellen: Bundesbank, reale Verzinsung (inflationsbereinigt) auf Termineinlagen bis 2 Jahre von privaten Haushalten, eigene Berechnungen
 

Blobs

Schlechte Zeiten für Sparbuch, Girokonto und Co.

Obwohl es seit Jahren keine Zinsen mehr gibt, parkt dennoch ein Großteil aller Deutschen sein Geld auf Sparbuch, Girokonto, Tages- oder Festgeld. Wie aus einer aktuellen Studie der DZ Bank hervorgeht, machen Girokonto- und Sparguthaben oder Tages- und Festgelder 40 Prozent der Geldanlagen aus. Kapitalbildende Lebensversicherungen folgen mit 31 Prozent. Und das, obwohl keine dieser Anlageformen aktuell Renditen einbringt. Wer würde denn freiwillig jeden Monat einen Teil seines Einkommens aus dem Fenster werfen? Vermutlich niemand. Doch nichts anderes tut man, wenn man im Niedrigzinsumfeld sein hart verdientes Geld auf dem Tagesgeldkonto lässt. Es ist Zeit, umzudenken.





Kosten schmälern die Rendite

Wer einer schleichenden Geldentwertung entgehen will, sollte den Weg über die Kapitalmärkte gehen. Zwei Dinge sollten Anleger dabei beachten: Die Qualität des zu Grunde liegenden Portfolios und die Kosten. Denn zu hohe Kosten sind ein echter Renditekiller. Mach' jetzt den Kosten-Check!

Lege am besten heute noch los!

FAQ

Wie erfolgt die Depoteröffnung?

Zuerst registrierst du dich über "Kunde werden" auf unserem Portal. Dabei meldest du dich mit deiner E-Mail-Adresse und einem selbst gewählten Passwort an. 

Im Anschluss erhältst du per E-Mail einen PIN-Code zur Verifizierung der E-Mail-Adresse. Nach Angabe dieses PIN-Codes werden deine persönlichen Daten, Kontaktdaten und Ausweisdaten erfasst. 

Nun musst du die Finanzfragen zum Wertpapierhandelsgesetz-Bogen beantworten. Anschließend kannst du dein Referenzkonto bestimmen und die Kenntnisnahme der AGBs sowie der Anlagerichtlinien bestätigen. 

Abschließend musst du dich via Online-Videolegitimation oder PostIdent-Verfahren legitimieren.

Dein quirion-Depot wird dann unverzüglich für dich eröffnet.

Was sind ETFs (Indexfonds)?

Als Alternative zu den offenen, aktiv gemanagten Investmentfonds haben sich in den vergangenen Jahren Exchange Traded Funds (ETF) durchgesetzt.

Ein ETF bildet einen vorgegebenen Index möglichst exakt nach und passt sich in der Zusammensetzung jeweils seinem Referenzwert an.

Du erhältst z. B. mit dem Kauf eines MDAX-ETFs alle im MDAX enthaltenen Werte in genau der aktuellen Zusammensetzung am Markt. Ändert sich die Zusammensetzung des MDAX, ändert sich auch die Zusammensetzung deines ETFs.

Die Management- und Verwaltungsgebühren sind bei einem ETF dadurch deutlich günstiger. Im Durchschnitt liegen sie bei 0,25 % der Anlagesumme pro Jahr. Wenn sich ein Fondsmanager aktiv um deinen Investmentfonds kümmert, steigen die Kosten auf 1,5 bis 2,5 % pro Jahr.

Gleichzeitig weisen viele Studien nach, dass ein aktiver Fondsmanager in über 90 % der Fälle den Index langfristig nicht schlagen kann.

Ist mein quirion-ETF-Sparplan sicher?

Die Depotführung bei quirion erfolgt durch die Quirin Privatbank AG, die über eine vollwertige Banklizenz verfügt. Wir investieren dein Geld in Investmentfonds. Diese gelten nach deutschem Recht als Sondervermögen. Deswegen sind deine Einlagen im unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft, der Quirin Privatbank AG oder von quirion unantastbar und würden an dich rückübertragen werden.

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