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Risiko wird belohnt: Studie bestätigt Aktien langfristig hohe Renditen

06.10.2017 - Das Datenmaterial beeindruckt. Der Bonner Ökonom Moritz Schularick hat die Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen von 1870 bis 2015 verglichen und zeigt: Diversifikation und die Investition in Aktien zahlt sich aus.
Mann mit Fallschirm

Von dem Ökonomen und Nobelpreisträger Eugene Fama wissen wir: „Niemand ist schlauer als der Markt.“ Seit den 1960er Jahren haben erst er und dann viele seiner Studenten stets aufs Neue nachgewiesen, dass kein prognosegetrieben handelnder Fondsmanager den Markt langfristig schlagen kann. Diese Erkenntnis hat dazu beigetragen, dass die Beliebtheit von ETFs und Indexfonds, die die Entwicklung der Märkte exakt nachbilden, in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Auch das Konzept von quirion beruht auf Famas Erkenntnissen und setzt auf ausgewählte ETFs und Indexfonds, um in die beiden wichtigsten Anlageklassen – Aktien und Anleihen – zu investieren.

Dass diese Strategie langfristig aufgeht, hat der Ökonom Moritz Schularick mit Hilfe einer umfangreichen Datenanalyse in einer aktuellen Studie bestätigt. Der Professor für Makroökonomik an der Universität Bonn hat die Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen für 16 Industrienationen seit 1870 zusammengetragen und deren inflationsbereinigte Realgewinne verglichen. Die Untersuchung mit dem Titel „The Rate of Return on Everything” endet mit den Daten für das Jahr 2015. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

Für viele überraschend dürfte die Feststellung sein, dass auch die Renditen vermeintlich sicherer Anlagen über die Jahrzehnte starken Schwankungen unterworfen waren, teilweise waren diese sogar höher als bei scheinbar risikoreichen Anleihen. Vor allem räumt die Studie mit der Annahme auf, dass die aktuell anhaltend niedrigen Zinsen und Renditen eine Ausnahme seien. Beide Weltkriege erlebten Momente mit sehr niedrigen sicheren Renditen im Minusbereich. Ebenso die Inflations- und Wachstumskrisen der 1970er Jahre. Es sei für die Autoren der Studie eher rätselhaft, warum Mitte der 1980er Jahre die sicheren Renditen so hoch waren – damals brachten Bundesschatzbriefe bis zu zehn Prozent Rendite – und nicht, warum sei seitdem zurückgegangen sind. Langfristig betrachtet schwanken die Renditen der sicheren Vermögenswerte eher um das heutige Niveau. Durchschnittlich liegt die Rendite für Anleihen bei 2,5 Prozent, für Geldmarktanleihen bei einem Prozent.

Niedrige Hürde, hohe Rendite
Wichtig zu erwähnen: Aus den Renditen der Vergangenheit lassen sich keine gesicherten Prognosen für künftige Renditen ableiten. Das gilt auch für die folgende Betrachtung der Aktien- und Immobilienmärkte. Gemessen an den Gesamtrenditen weisen Wohnimmobilien und Aktien sehr ähnliche und hohe Realgewinne auf, im Durchschnitt etwa 7,5 Prozent pro Jahr. Die Autoren geben aber auch zu bedenken, dass Immobilien sehr viel schwerer zu diversifizieren seien als Aktien. Zudem erfordert der Kauf von Immobilien zumindest für Privatpersonen einen hohen Kapitaleinsatz. Die Hürde für den Einstieg am Aktienmarkt ist niedriger.

Insgesamt zeigt die Analyse, dass die Renditen risikobehafteter Anlagen in den vergangenen vier Jahrzehnten relativ konstant geblieben waren, während die sicheren Renditen weiter gesunken sind. Interessant ist auch, dass der Einfluss der Notenbanken auf die Zinsen langfristig weitaus geringer ist, als viele traditionelle Ökonomen wie auch zahlreiche Finanzmarktteilnehmer oder die Medien annehmen. Letztlich belegt die Studie, was jeder gute Finanzexperte empfiehlt und auch quirion zur Grundlage seines Anlagekonzepts macht: Eine Streuung des Vermögens unter Einbeziehung von Aktien zahlt sich auf lange Sicht aus.

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