Sichern Sie sich jetzt optimale
Renditechancen für Ihren Vermögensaufbau.

Stressfrei anlegen: Immer Sonne fürs Depot

08.06.2017 - Kaum eine Branche unterliegt so wechselhaften Prophezeiungen wie die Solarindustrie. Anleger, die sich auf Prognosen einlassen, geraten ins Straucheln. Wir zeigen, wo die Risiken liegen und wie Sie Ihr Geld stattdessen langfristig ertragreich anlegen.

Die Solarindustrie ist ein klassisches Beispiel dafür, wie boomende Branchen erst im Wirtschaftsteil der Zeitungen („Solarindustrie steht unter Strom“) und anschließend im Depot von Anlegern landen. Die Medienvielfalt verstärkt den Hype und bestätigt die Anleger in ihrer Entscheidung. Üblicherweise versuchen die Redakteure, einen lokalen Bezug herzustellen und richten den Fokus auf hiesige Unternehmen oder Regionen („Solarindustrie in Ostdeutschland: Die Photovoltaik sonnt sich in der Chipkrise“). Das fördert neben dem Story-getriebenen Investing einen zweiten Anlegerfehler: die Konzentration auf den Heimatmarkt (Home bias). Solche Depots sind starken Schwankungen ausgesetzt. Und kommt eine Branche ins Straucheln („Auf die Solarindustrie fällt der nächste Schatten“), schlägt das voll auf die Performance des Kunden durch.

Aktuelles Beispiel für so eine wechselhafte Geschichte ist die Krise beim deutschen Photovoltaik-Produzenten Solarworld. Nach dem Börsengang im Jahr 1999 schoss der Kurs zunächst nach oben – auch getrieben von euphorisierten Kleinanlegern. Anschließend ebbte das Interesse aber so schnell ab, wie es gekommen war. Angesichts des Hypes um die Sonnenenergie Anfang der 2000er Jahre kletterte das Papier wieder in atemberaubendem Tempo, um dann aber in Folge der Finanzkrise und des zunehmenden internationalen Wettbewerbs dramatisch abzustürzen.

Datum Ereignis Kurswert in EUR Performance
23.11.1999 Börsengang 89,06
01.11.2007 Allzeithoch 7.320,00 +8.119,18 %
11.05.2017 Allzeittief 0,68 -99,24 %
30.05.2017 Schlusskurs 0,99 -98,89 %

Heute kommt der erneut prognostizierte Solarboom („Forscher prognostizieren gigantischen Solarboom“) wohl zu spät für die Firma. Solarworld hat vor wenigen Wochen Insolvenz angemeldet.

Dieses Beispiel zeigt: Es lohnt sich nicht, Trends hinterherzujagen und sich bei der Geldanlage auf den Wirtschaftsteil der Zeitung zu verlassen. Depots mit einem Sammelsurium heißer Tipps und Trends sind nicht nur einer hohen Risikoquote ausgesetzt, sondern performen auch erwartungsgemäß weit unterdurchschnittlich. Starke Verluste oder sogar Totalausfälle sind zu erwarten.

So eine Erfahrung wollen wir unseren Kunden ersparen. Wir folgen dem Gesamtmarkt – und nicht den Wirtschaftsredakteuren oder vermeintlichen Experten. Denn niemand kann die Entwicklung von einzelnen Wertpapieren dauerhaft richtig vorhersagen – das haben zahlreiche Studien belegt. Stattdessen halten wir an der einmal festgelegten Strategie und der Depotaufteilung konsequent fest. Damit bleiben Sie auch ganz ohne Solar-Schwerpunkt im Depot auf der Sonnenseite des Lebens.

Kontakt

schliessen

Haben Sie Fragen?

Wir helfen Ihnen gern!

+49 (0) 30 89021-400
info@quirion.de


Mo. – Fr. von 9 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung