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Rebalancing versus Value-at-Risk

Robo-Studie: Der Ansatz ist das i-TĂĽpfelchen beim Renditeerfolg.

quirion hat als erster Robo-Advisor am Markt beim professionellen Vermögensaufbau auf den bewährten Rebalancing-Ansatz gesetzt.

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blurry quirion

Robo ist nicht gleich Robo

Robo ist nicht gleich Robo – genauso wie bei jedem anderen Wertpapierportfolio entscheidet hier der Ansatz über den langfristigen Rendite-Erfolg und nicht die Hülle. Zwar ist Robo-Advice an sich noch eine junge Branche. Allerdings hat sie den ersten Härtetest schon hinter sich gebracht. Und genau diesen hat eine Studie untersucht.

Robo-Advisor gibt es noch nicht sehr lange und die meisten hatten mit Blick auf ihre Wertentwicklung in ihrer Anfangszeit Glück. Bis zu Beginn des vergangenen Jahres bescherte ein Gros der Robos ihren Kunden aufgrund ihrer kurzen Geschichte stabile Renditen bei relativ niedrigen Wertschwankungen. Dann kam der unvermeidliche Realitätscheck. Vom 24. Januar bis zum 9. Februar 2018 hieß es für die Aktienmärkte weltweit „ab in den Süden“: Der deutsche Leitindex DAX verlor gut zehn Prozent und der Dow Jones auch. Unschön für Anleger, aber ein hervorragendes Umfeld, um die Robustheit der Anlagestrategien von Robo-Advisorn unter die Lupe zu nehmen.

Genau das hat

die Studie „Robo-Advisors in der Krise“

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des unabhängigen Instituts für Vermögensaufbau (IVA) in München getan und zudem auch weitere Abschwungphasen simuliert. Eine Erkenntnis aus den Resultaten ist: Es reicht nicht, sich für den erstbesten Robo zu entscheiden. Der Ansatz, nach dem die Strategien verwaltet werden, ist der Dreh- und Angelpunkt.

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Zwei grundsätzlich unter­schiedliche Ansätze.

Generell gibt es bei Robo-Advisorn aktive und passive Ansätze. Die Studie hat als Vertreter für die passiven Robos einen Rebalancing-Ansatz analysiert. Hier wird die Soll-Allokation, also die ursprüngliche Gewichtung, regelmäßig wiederhergestellt. Hat der Anleger zum Beispiel als persönliches Risikoprofil eine moderate Strategie mit einem Anteil von 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen festgelegt und der Aktienanteil nimmt wegen steigender Börsenkurse zu, justieren die Portfoliomanager des Robo-Advisors die Gewichtung: Sie verkaufen Aktien und kaufen dafür Anleihen nach, so dass die ursprüngliche Depotverteilung wiederhergestellt ist. Der zweite Ansatz, der als Vertreter für die aktiven Ansätze untersucht wurde, ist eine nach Risikomaß gesteuerte Anlagestrategie. Bei diesem Ansatz wird versucht, die Volatilität, also die Schwankungen in der Geldanlage, zu steuern. Die Schwankungen werden anhand von Risikokennzahlen gemessen. Das Ziel ist, die Ausgangsvolatilität beizubehalten und so Risiken dynamisch zu managen.

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Um die beiden Ansätze zu vergleichen, haben die Studienautoren ein Testportfolio nach dem Rebalancing-Ansatz sowie ein weiteres Testportfolio auf Basis einer nach Risikomaß gesteuerten Strategie erstellt und diese historischen Kapitalmarktrenditen über verschiedene Zeiträume gegenübergestellt. Zu Beginn der Untersuchung starten beide Testportfolios mit einer Aktienquote von 50 Prozent.

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Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen – das klingt nur gut

Zwar klingt der Kerngedanke des auf einer nach Risikomaß gesteuerten Anlagestrategie erst einmal vielversprechend: Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch der untersuchte Realitätscheck kommt zu einem anderen Ergebnis: Aufgrund des Simulationsexperimentes kommen die Autoren zu dem Schluss, „dass die zeitlich stark schwankende Aktienquote einer Anlagestrategie mit Risikosteuerung die Gefahr beinhaltet, ihr Ziel einer wirksamen Risikokontrolle zu verfehlen“.

Denn dieser Ansatz, der sich nach Risikokennzahlen und Annahmen ausrichtet, definiert keine festen Aktienquoten. Stattdessen wird anhand einer am Kursverlauf des Portfolios gemessenen Risikokennzahl festgelegt, welche Aktienverteilung das Kundendepot aufweisen soll. Das bedeutet, dass in Phasen geringer Schwankungen am Kapitalmarkt der Aktienanteil in den Depots der Anleger erhöht wird – und somit unter anderem deutlich über 50 Prozent liegen kann. Kommt es dann aber plötzlich zu einbrechenden Börsenkursen, so kann das erhebliche Folgen haben.

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Nach Risikokennzahlen gemanagte Anlagen halten nicht ihr Versprechen

Wie aus der IVA-Studie weiter hervorgeht, hat dieser Ansatz sogar das Potenzial, Wertschwankungen „durch eine zeitweise hohe Aktienquote mitunter zu verstärken“. Insgesamt kommen die Studienautoren zum Schluss, „dass bei den auf Basis eines Risikomaßes gesteuerten Anlagestrategien und ihrer naturgemäß schwankenden Aktienquote auch in Zukunft stärkere Verwerfungen auftreten können als bei einem strategischen Portfoliomanagement-Ansatz mit regelmäßigem Rebalancing.“

Wer als Anleger Schutz vor Verlusten sucht, sollte bei der Auswahl seines Robo-Advisors daher auf den Rebalancing-Ansatz setzen. Warum? Kurseinbrüche an den Aktienmärkten sind nicht systematisch vorhersehbar oder beherrschbar. Professor Dr. Stefan May, Leiter des Anlagemanagements bei quirion und Kapitalmarktforscher an der Technischen Hochschule Ingolstadt, empfiehlt daher Anlegern, „sich zur Risikobegrenzung an den Aktienmärkten auf den Rebalancing-Ansatz“ zu verlassen.

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quirion setzt auf den bewährten Rebalancing­Ansatz.

Der Robo-Advisor quirion hat als erster am Markt beim professionellen Vermögensaufbau auf den bewährten Rebalancing-Ansatz gesetzt. quirion ist die digitale Geldanlage der Quirin Privatbank und einer der führenden Robo-Advisor in Deutschland. quirion ermöglicht Anlegern eine einfache, günstige und sichere Geldanlage im Internet. Doch quirion überzeugt mit seinem bewährten Konzept des Rebalancings nicht nur die Experten der IVA-Studie, sondern auch die Stiftung Warentest im Finanztest 8/2018. Beim Vergleich von 14 Robo-Advisorn hat quirion das beste Testergebnis erhalten. Der Testsieger konnte durch das beste Qualitätsurteil bei geringsten Kosten überzeugen. Den Titel konnte quirion 7/2021 beim Vergleich von 25 Robo-Advisorn für ein Depot von 40.000 € verteidigen.

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