1. Fragen beantworten
Ein Online-Fragebogen erfasst deine Anlageziele, deine Risikobereitschaft und deine finanzielle Situation. Fast alle Robo-Advisor arbeiten so, auch quirion.
Kurz erklärt
Ein Robo-Advisor ist eine digitale Vermögensverwaltung. Er fragt deine Ziele, deine Risikobereitschaft und deine finanzielle Lage ab und schlägt dir ein breit gestreutes ETF-Portfolio vor.
Ein Robo-Advisor arbeitet auf zwei Ebenen. Algorithmen erledigen die Routine. Menschen erarbeiten das Anlagekonzept, wählen die Produkte aus und führen die Orders aus.
Früher war Vermögensverwaltung etwas für Menschen mit viel Geld. Heute baust du schon mit kleinen Sparraten ein Vermögen auf, zum Beispiel ab 25 Euro im Monat.
Eine Servicegebühr für die Verwaltung, meist 0,4 bis 0,8 % im Jahr. Transaktionskosten sind oft enthalten.1
Keine Verwaltungsgebühr, bei vielen Online-Brokern auch keine Depotgebühr. Klassische Banken nehmen oft Depotführungsgebühren.
Du gibst Ziele und Risikobereitschaft an. Auswahl, Überwachung und Anpassung übernimmt die Vermögensverwaltung.
Du brauchst Zeit und Wissen, zum Beispiel über verschiedene ETFs und wie sie gebaut sind.
Das Portfolio wird für dich erstellt. Das ist bequem, lässt dir aber weniger Freiheit bei der Auswahl.
Du entscheidest selbst, welche Anpassung du wann vornimmst.
Ein prognosefreier Robo-Advisor zieht seine Strategie durch, ohne Angst und ohne Gier.
Emotionale Anlagefehler sind ein echtes Risiko. Buy-and-Hold durchzuhalten ist ohne Erfahrung schwer.
Breite Streuung und regelmäßiges Rebalancing sind Teil des Angebots.
Ein zu schmales Depot kann empfindliche Verluste bringen. Überwachung und Rebalancing erledigst du selbst.
Oft keine persönliche Beratung. Einige Anbieter bieten sie gegen eine zusätzliche Gebühr an.
Keine Beratung, du entscheidest allein.
Die Servicegebühr eines Robo-Advisors deckt die Verwaltung des Portfolios, die Überwachung und das Rebalancing ab. Dazu kommen die Produktkosten der ETFs. Die zahlst du auch im eigenen Depot. Bei 50.000 Euro sind das bei quirion 240 Euro Gebühr und 85 Euro ETF-Kosten, zusammen 325 Euro oder 91 Cent am Tag. Eine Performance-Fee gibt es bei quirion nicht.
0,48 %
Vermögensverwaltung
pro Jahr, inklusive MwSt.
0,17 %
ETF-Kosten
pro Jahr im Schnitt, im Fondspreis enthalten
Bei quirion entscheidet kein Algorithmus allein. Ein Team aus Anlageprofis macht die Strategie, eine Privatbank führt dein Depot, und für 0,48 % im Jahr ist alles enthalten.
Das optimale Portfolio für die Geldanlage mit Aktien und ETFs.
Sinn und Zweck einer regelbasierten Anpassung des Portfolios.
Was für dich spricht, was für eine Vermögensverwaltung.
So funktioniert die private Vorsorge mit ETFs.
Der Durchschnittskosteneffekt einfach erklärt.
In zehn Minuten zum ausgezeichneten ETF-Portfolio.
Ein Robo-Advisor ist ein digitaler Anlageberater und Vermögensverwalter. Er hilft dir, ein ETF-Portfolio passend zu deinem Risikoprofil zu erstellen, das breit gestreut in Aktien und gegebenenfalls Anleihen investiert.
Er berücksichtigt deine Anlageziele, deine Risikobereitschaft und deine Anlagezeit. Danach hält er dein Portfolio laufend auf der ursprünglich gewählten Strategie.
Das hängt von deinen Zielen ab. Beim Vergleich helfen diese Kriterien:
Vorsicht bei Performance-Vergleichen und Bestenlisten. Viele Anbieter sind jung und haben keine langen Datenreihen. Strategien mit unterschiedlicher Aktienquote erzielen zwangsläufig unterschiedliche Renditen, das sagt nichts über die Qualität. Bestenlisten ändern sich von Monat zu Monat. Wer ihnen hinterherläuft, betreibt „Performance Chasing“.
„Die Gewinner von gestern müssen nicht die Gewinner von morgen sein. Die Kosten sind im Zweifel wesentlich entscheidender für die Rendite.“ Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und stellvertretender Leiter der Vermögensverwaltung bei der Quirin Privatbank und quirion
Einen großen Vergleich veröffentlicht die Stiftung Warentest, zuletzt in Finanzen 07/2026. Schon in Finanztest 7/2021 stellte sie fest: „Digitales Anlegen erobert die Finanzmärkte“.
Oft genannt werden die fehlende Beratung und die geringere Freiheit beim Zusammenstellen des Portfolios. Einige Robo-Advisor bieten inzwischen gegen eine zusätzliche Gebühr eine Beratung durch Menschen an.
Zum zweiten Punkt: Es kann ein Vorteil sein, sich das ETF-Portfolio erstellen zu lassen, statt einzelne ETFs selbst auszusuchen. Ein Robo-Advisor macht weniger der Fehler, die nur Menschen machen: zu wenig Streuung, zu wenig Überwachung, Entscheidungen aus Angst oder Gier.
Nein. Der Robo-Advisor entwickelt ein Portfolio passend zu deinem Risikoprofil und unterstützt die Verwaltung, zum Beispiel beim Rebalancing. Hinter der Auswahl der ETFs und hinter der Anlagestrategie stehen Menschen.
Bei quirion stellen erfahrene Investmentprofis die Musterportfolios auf und überwachen sie. Das Ordermanagement kümmert sich um die Produktallokation. Wir sind überzeugt: Nur Mensch und Maschine zusammen machen eine solide und günstige digitale Vermögensverwaltung möglich.
Auch die Portfolios selbst sind keine simplen Musterlösungen. Der Weg führt in vielen Schritten über Kapitalmarktdaten aus mehr als 20 Jahren und eine Kombination von Aktien-Faktorindizes zum ETF-Portfolio.
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Es kommt auf die Kosten der Depotbank oder des Online-Brokers an und darauf, wie oft du handelst. Natürlich ist ein einzelner Welt-ETF im eigenen Depot günstiger. Ein Robo-Advisor investiert aber nie nur in einen Welt-ETF, weil der den Weltmarkt zu schwach abbildet.
Die Gebühr von 0,48 % im Jahr enthält bei quirion zum Beispiel:
Mit genug Zeit lassen sich Gebühren sparen. Dafür verzichtest du auf viel Know-how und Komfort.
Laut Extra ETF gibt es in Deutschland rund 25 Robo-Advisor, andere Quellen sprechen von etwa 30. Weltweit sind es rund 350 digitale Vermögensverwalter. In der Europäischen Union liegt Deutschland bei den Robo-Advisorn vorn: Ende 2024 verwalteten sie hierzulande rund 29,9 Milliarden Euro in Fonds.
Laut Statista verwalteten Robo-Advisor 2024 weltweit rund 1.647 Milliarden Euro für etwa 32 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. In Deutschland nutzten 2024 circa 259.000 Menschen einen Robo-Advisor.
ETFs werden an der Börse gehandelt, ihre Kurse schwanken laufend. Eine breite Streuung hilft, Risiken zu verringern. Bei quirion streuen wir nicht nur über ETFs, sondern auch über das ganze Portfolio: Die weltweite Diversifikation federt die Risiken einzelner Märkte ab. Das Risiko des Marktes bleibt: Fällt der Weltmarkt, fällt auch dein Portfolio.
Das Rebalancing hält dein Risiko auf deinem Profil. Steigt etwa ein Aktien-ETF stärker als der Rest, wächst sein Gewicht im Depot, und das Portfolio passt nicht mehr zu dir. Das Rebalancing stellt die ursprüngliche Gewichtung wieder her.
Und wenn quirion pleitegeht? Deine ETFs und Wertpapiere gehören dir. Sie sind bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft, der Depotbank oder des Vermögensverwalters geschützt.
1990er: Onlinebroker
Onlinebroker veränderten den Wertpapierhandel, zuerst in den USA. In Deutschland gründete Karl Matthäus Schmidt 1994 mit Consors einen der ersten. Vorher lagen die Gebühren für Privatanlegerinnen und -anleger oft bei mindestens 1 % des Ordervolumens, und Aufträge liefen häufig nur einmal am Tag.
2000er: Software für Portfolios
Software, die Portfolios zusammenstellt, gab es schon Anfang der 2000er-Jahre. Für Privatleute war sie erst mit den ersten Robo-Advisorn zugänglich.
„Mit einem Robo-Advisor ist Vermögensverwaltung dank Digitalisierung bereits für kleine Anlagen möglich.“ Karl Matthäus Schmidt
2010er: Robo-Advisor
Zu den Pionieren gehört Betterment aus den USA, seit 2010 am Markt. Nach der Finanzkrise sank das Vertrauen in viele Beratungsangebote, weil oft hauseigene Produkte und Provisionen im Vordergrund standen. In Deutschland war quirion 2013 einer der ersten Robo-Advisor.
2020er: ETFs
Der Aufstieg der Robo-Advisor hängt eng mit dem der ETFs zusammen. Im November 2021 waren laut ETFGI weltweit rund 9,7 Billionen US-Dollar in ETFs investiert, 2005 erst 417 Milliarden. Finanzdienstleister sind Vorreiter beim Digitalen: Im Digital Life Index von Publicis Sapient (November 2021) waren Kundinnen und Kunden mit ihnen zufriedener als mit jeder anderen Branche.
Eröffne ein Konto in wenigen Minuten beim Testsieger. Sparplan ab 25 € im Monat, Einmalanlage ohne Mindestbetrag.
Kosten bei quirion: Das Vermögensverwaltungshonorar beträgt jährlich 0,48 % des Anlagevolumens inklusive MwSt. Dazu kommen im Durchschnitt aller Strategie-Varianten des Globalen Portfolios 0,17 % ETF-Kosten, die die ETF-Anbieter direkt vom Fondspreis einbehalten. Die Gebühr wird anteilig berechnet und monatlich verrechnet. Erhält quirion Kickbacks von Fondsanbietern, erstatten wir sie zu 100 % an die Kundinnen und Kunden. Ein herkömmlicher Mischfonds kostet etwa 2 % im Jahr.
Kundenzufriedenheit: Morningstar, Robo-Advisor Landscape Report 2023. Vergleichsindex: Performance-Vergleiche aktiver Fonds mit ihren Vergleichsindizes. Aktive Strategien können den Markt zeitweise schlagen, aber nicht dauerhaft, und wer es künftig schafft, lässt sich vorher nicht erkennen.
Redaktion: Arndt Kussmann, Leiter Investmentkommunikation und Analyse der Quirin Privatbank, mit Michael Kling, Andreas Naujeck und Kai Hattwich. Der zertifizierte Wertpapieranalyst ist seit über 15 Jahren im Konzern tätig und war zuvor mehr als 10 Jahre im Sparkassensektor, als Wertpapierberater und Vermögensverwalter.
Risiken: Auch eine Geldanlage in ein breit diversifiziertes Portfolio birgt Risiken (zum Beispiel Volatilitätsrisiko, Länderrisiko, Emittentenrisiko, Marktrisiko), die wir dir gerne erläutern.