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News • 27.04.2018 Zahl der Aktienanleger in Deutschland steigt

In Deutschland gibt es so viele Anleger, wie seit 2006 nicht mehr. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Sehen wir hier einen neuen Trend hin zum Aktienfonds als Altersvorsorge und zu einer Ära der Anleger?

Niedrige Zinsen und unattraktive Sparmodelle treiben die Bürger in Aktien. „Offenbar erkennen immer mehr Menschen die Vorteile der Aktienanlage für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge“, sagt Christine Bortenlänger, Geschäftsführerin des Deutschen Aktieninstituts DAI. So viele Deutsche wie seit zehn Jahren nicht mehr konnten sich 2017 als Aktionäre bezeichnen: Rund jeder sechste Bürger besaß Aktien oder Aktienfonds. Das sind im Jahresdurchschnitt rund 1,1 Millionen mehr Aktionäre als im Vorjahr.

Allerdings verteilt sich der Aktienbesitz nicht gleichmäßig auf alle Altersgruppen. „Lediglich 10,5 Prozent der Altersgruppe von 14 bis 39 Jahren sind Aktionäre, wobei der Anteil innerhalb dieser Gruppe umso geringer ist, je jünger die Anleger sind“, heißt es in der Studie. Die Menschen dieser Altersgruppe verfügen typischerweise über weniger Einkommen als die Älteren. Allerdings: Auch in der noch jungen Anlegergruppe konnte ein Zuwachs verzeichnet werden.

Politik und Anleger in der Pflicht

Damit der Trend zum Aktien-Investment anhält, steht die Politik in der Pflicht. „Geld für die Altersvorsorge muss endlich in Instrumente fließen, die ausreichend Rendite erwirtschaften“, sagt Bortenlänger. „Nationen wie die USA, die Niederlande und Schweden machen uns vor, wie die Aktie zum Einsatz kommen kann – und zwar langfristig beim Aufbau von Altersvorsorgevermögen quasi ohne Verlustrisiko.“ Eine Forderung und ein Szenario, auf deren Erfüllung der derzeitige Koalitionsvertrag nicht hoffen lässt.

„Nationen wie die USA, die Niederlande und Schweden machen uns vor, wie die Aktie zum Einsatz kommen kann"

So ist der Anleger selbst gefragt – und in der Situation, viel falsch machen zu können. Entscheidet man sich beispielsweise für einen aktiv gemanagten, prognoseorientierten Fonds, lauern versteckte Kosten und hohe Gebühren, die die vollmundig versprochenen Renditechancen mindern. Mit der Auswahl einzelner Aktien oder der Fokussierung auf bestimmte Märkte holt man sich unkalkulierbare Risiken ins Depot. Und ist ein Depot erst großen Schwankungen ausgesetzt, machen die eigenen Emotionen den Anlegern einen Strich durch die Rechnung, wenn sie Aktien mit hohen Verlusten vorschnell verkaufen.

Vor solchen Fehlern bewahren wir Sie indem wir konsequent nach wissenschaftlichen Ergebnissen der Finanzmarktforschung investieren. Beispiel quirion: Der digitale Anlageberater investiert nicht nur in einzelne ausgewählte Regionen, Segmente oder gar Unternehmen, sondern legt das Geld sehr breit gefächert an. Über sogenannte ETFs – das sind kostengünstige, börsengehandelte Fonds, die einen Index abbilden – holen sich Anleger quasi die Wirtschaftskraft der ganzen Welt ins Depot. Ein regelmäßiges Rebalancing sorgt dafür, dass die Wertpapierquoten den Anlagezielen entsprechen. So wird die Aktie nicht nur zur Trend-, sondern zur Zufriedenheitsanlage.

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