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Aktives Fondsmanagement nur selten besser als der Markt

Aktives Fondsmanagement nur selten besser als der Markt

Beispiel Aktien Deutschland: Über einen Anlagezeitraum von drei Jahren schaffen es immerhin noch 50 Prozent der Produkte, besser zu sein als der Markt. Der Anteil der Outperformer schmilzt jedoch dramatisch, verlängert sich die Betrachtungsperiode auf fünf Jahre. Nur noch 28 Prozent der Fonds schlagen dann die Benchmark Dax. Über zehn Jahre sind es sogar nur noch 22 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der quirin bank AG. „Die Zahlen zeigen deutlich: Die Hoffnung auf einen Mehrertrag durch Investments in aktive Fonds wird in sehr vielen Fällen enttäuscht. Unter dem Strich stehen hohe Kosten und als Ergebnis oft nicht einmal die Marktrendite“, so Professor Dr. Stefan May, Leiter Asset Management der Berliner Privatbank. „Es gehört viel Glück dazu, in den Fonds zu investieren, der nachher zu den Outperformern gehört. Die Wahrscheinlichkeit eines Treffers ist gering“, ergänzt May.

Die hochgradige Fehlleistung aktiver Aktienfonds gilt nicht nur für den deutschen Aktienmarkt, sondern beispielweise auch für die USA oder den weltweiten Aktienmarkt. Bei den Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt USA liegen über einen Anlagezeitraum von drei Jahren 55,8 Prozent, von fünf Jahren 78,9 Prozent und von zehn Jahren 77,9 Prozent mit ihrer Performance unter der Benchmark S&P 500. Bei den Fonds, die in den weltweiten Aktienmarkt investieren, schaffen es über drei Jahre 43,6 Prozent, über fünf Jahre 57,6 Prozent und über zehn Jahre 76,1 Prozent nicht, besser zu sein als die Benchmark MSCI World.

„Egal, wo man hinsieht, die Ergebnisse sind nicht nur ernüchternd, sie sind erschütternd. Einmal mehr wird deutlich, dass die Versprechungen der Fondsbranche in Sachen aktives Management das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Die Frage ist nur, wann sich diese Erkenntnis bei den Anlegern auf breiter Front durchsetzt“, resümiert May.

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