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Immer grüner? Nachhaltige Geldanlage: Was Anleger wissen, wollen und tun

Immer grüner? Nachhaltige Geldanlage: Was Anleger wissen, wollen und tun

Nachhaltigkeit wird vielen Menschen immer wichtiger – auch bei der Geldanlage. Das zeigt eine repräsentative Studie der Quirin Privatbank, die ebenso wie quirion nachhaltige Anlagestrategien anbietet. Über die Ergebnisse der Studie berichteten unter anderem die Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Die Zeit und die FAZ.

Corona verstärkt Wandel zu mehr Nachhaltigkeit

Die Studien zeigen, dass Nachhaltigkeit durch die Corona-Pandemie für fast jeden fünften Befragten noch einmal deutlich wichtiger geworden ist.

„Nachhaltig anlegen ist kein Modethema (mehr), sondern inzwischen fest bei den Menschen verankert. Es geht schließlich darum, den nachfolgenden Generationen durch mehr Nachhaltigkeit eine bessere Welt zu hinterlassen“, erklärte Dr. Konrad Weßner, Geschäftsführer der puls Marktforschung bei der Vorstellung der Ergebnisse. Dafür sind Kunden auch bereit, mehr zu zahlen. Besonders hoch ist diese Aufpreisbereitschaft bei den repräsentativ befragten Anlegern bei Produkten des täglichen Bedarfs – im Schnitt liegt sie hier bei 8,8 Prozent, bei der nachhaltigen Geldanlage sind es 4,2 Prozent.

„Dabei ist Letzteres gar nicht erforderlich“, erklärt der Chefvolkswirt der Quirin Privatbank, Philipp Dobbert. „Nicht mehr jedenfalls. Nachhaltig anlegen muss heute nicht teurer sein als herkömmliche Anlagen – das war in der Vergangenheit oft so, lässt sich mit dem richtigen Konzept inzwischen aber vermeiden.“

Zwei Drittel würden bei staatlicher Förderung nachhaltig anlegen

Gäbe es eine staatliche Förderung nachhaltiger Geldanlagen, würde das die Bereitschaft zu einer nachhaltigen Anlage bei zwei von drei Anlegern (65,6 Prozent) erhöhen. Bei den unter 40-Jährigen wären es sogar 74 Prozent.

„Hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Grundsätzlich stehe ich Förderungen eher skeptisch gegenüber. Wenn dadurch allerdings ein noch stärkeres Umdenken beim Anleger erfolgt und das den Durchbruch in Sachen nachhaltige Geldanlage bringt, dann gern“, so Dobbert. „Wichtig wäre aber, die Förderung an bestimmte Qualitätskriterien, wie beispielsweise niedrige Kosten und eine breite Risikostreuung, zu koppeln.“

Bekannt sind vor allem die Enfants terribles

Nachhaltige Geldanlagen waren bisher unter Anlagegesichtspunkten oft sehr risikobehaftet, weil häufig stark konzentrierte Anlageformen – von Fonds mit wenigen Einzeltiteln über Einzelanleihen und Einzelaktien bis hin zu geschlossenen Beteiligungen wie beispielsweise Wind- oder Solarparks – zur Verfügung standen. Das schlägt sich auch in den Kenntnissen der Anleger nieder: Bekannt sind vor allem die nachhaltigen Anlageprodukte, die oft durch negative Schlagzeilen aufgefallen sind. Deutlich weniger bekannt sind indes nachhaltige ETFs, 55 Prozent der Befragten kennen diese Anlageoption gar nicht. Das hat auch damit zu tun, dass ETFs generell noch ein Bekanntheitsproblem haben. Das ergab das quirion ETF-Radar im Dezember 2020.

Dass nachhaltige Anlagen immer beliebter werden, zeigt sich auch in der Tatsache, dass 41 Prozent der repräsentativ befragten Anleger grundsätzlich bereit sind, ihr gesamtes Vermögen nachhaltig anzulegen. Bei den unter 40-Jährigen sind es sogar 52 Prozent.

Erfahren Sie, wie Sie bei quirion nachhaltig investieren können, ohne auf gute Rendite-Chancen zu verzichten.

Zu unseren nachhaltigen ETFs



Die genannten Studienergebnisse stehen im Pressebereich der Quirin Privatbank (hier) zum Download bereit.

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