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Kosten und Gebühren: Vorsicht, dichter Nebel!

Kosten und Gebühren: Vorsicht, dichter Nebel!

Das gilt auch in Zeiten, wo der Dax Höchststände verzeichnet und viele sich fragen, ob es jetzt noch sinnvoll sein kann, in die Märkte zu investieren. Die Antwort ist ja, aber nur langfristig. „Über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren sehe ich kein Problem“, sagt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der unabhängigen Verbraucher-Webseite Finanztip. „Auch nicht bei den derzeitigen Höchstständen.“

Stellt sich nun die Frage, wie Anleger investieren sollten. Viele Banken und Versicherungen werben verstärkt mit gemanagten Investmentfonds oder fondsgebundenen Lebensversicherungen. Sie argumentieren damit, ihren Kunden im Niedrigzinsumfeld zu höheren Renditechancen verhelfen zu wollen. Wer hier vorschnell zuschlägt, erreicht aber schnell das Gegenteil. Wissenschaftliche Analysen aus den USA und England zeigen, dass die Rendite dieser Geldanlagen oft mehr als die Hälfte unter der Rendite des Marktes liegt. Grund für dieses Missverhältnis sind die hohen Kosten der aktiv gemanagten, prognosebasierten Fonds. Nach einer Analyse der Europäische Wertpapieraufsicht (ESMA) verloren Investoren in den Jahren von 2013 bis 2015 im Durchschnitt 29 Prozent ihrer Rendite wegen laufender und einmaliger Gebühren. Die Inflation tat ihr Übriges, wie der „Report on Trends, Risks and Vulnerabilities“, basierend auf den Daten von 40.000 Fonds, nachrechnete.

„Indexfonds oder Lebensversicherung - wie soll man als Anleger investieren?“

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Privatanleger zahlen die Rechnung

Abgesehen von Timing-Risiken beim Kauf beziehungsweise Verkauf von Aktien, die solchen Produkten anhaften, passen die Produkte auch häufig nicht zu den persönlichen Anlagezielen. Das liegt daran, dass der Vertrieb einer Bank für die Empfehlung von Fonds und anderen Finanzprodukten Provisionen erhält. Das macht eine unabhängige Betrachtung der Vermögenssituation des Anlegers kaum vorstellbar, zum anderen mangelt es an Transparenz, wie ein umfangreicher Report der britischen Finanzaufsicht zur Lage der Asset-Management-Branche im eigenen Land belegt. Demnach sind die Gewinnmargen der klassischen Vermögensverwalter höher als in fast allen anderen Branchen. Einen Großteil der Rechnung bezahlen private Anleger, denn sie achten kaum auf Gebühren.

Das können Anleger ändern, indem sie – wie von Verbraucherschützern und unabhängigen Finanzexperten empfohlen – in weltweit anlegende Indexfonds investieren. Digitale Vermögensverwalter wie quirion erleichtern den Schritt in eine klar strukturierte und prognosefreie Geldanlage mit kostengünstigen Exchange Traded Funds (ETFs) und sogenannten Assetklassen-Fonds. Daraus resultiert ein bestimmter Mix aus Anleihen und Aktien – von Null bis 100 Prozent pro Anlageklasse – ohne die Zahlung von Ausgabeaufschlägen und Performancegebühren. Auch die Kosten für Depotanpassungen sind in dem quirion-Honorar in Höhe von 0,48 Prozent pro Jahr des Anlagevolumens enthalten. Und bis zum 31. Dezember 2017 bekommt jeder Neukunde, der sich bei quirion für das Basis-Paket anmeldet, die ersten 10.000 Euro dauerhaft kostenfrei. Die Kosten für hochbezahlte Fondsmanager können Sie sich also sparen.

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