So nutzen wir Anleihen für eure Anlageziele

So nutzen wir Anleihen für eure Anlageziele

Anleihenspielen in unserer Anlagestrategie eine besondere Rolle. Wie wir sie einsetzen und wie unsere beiden Anleihemodule aufgebaut sind.

Feste Zinsen statt vager Aussichten auf Kursgewinne, dazu das Image viel größerer Sicherheit als bei Aktien: Das macht für viele den Reiz von Anleihen aus. Zwar ist Anleihe nicht gleich Anleihe. Die Wertpapiergattung ist äußerst vielfältig. Aber immer geht es um Fremdkapital, also das Verleihen von Geld. Rendite und Risiko hängen deshalb insbesondere von zwei Faktoren ab: Zu meinen von der Laufzeit der Anleihe. Und zum anderen von der Bonität, also der Kreditwürdigkeit des Emittenten. Der Emittent bei Anleihen ist der Schuldner, also die Institution (z.B. Staat oder Unternehmen), die die Anleihe ausgibt und sich verpflichtet, dem Anleger Zinsen zu zahlen und die Anleihe am Laufzeitende zurückzuzahlen.

Aktien beteiligen an Unternehmen. Renditechancen und Risiken sind eng an deren wirtschaftlichen Erfolg geknüpft. Anleihen folgen einer anderen Logik: Die entsprechende Zahlungsfähigkeit vorausgesetzt, werden sie zum Ende ihrer Laufzeit wie Kredite zurückgezahlt. Sowohl die Risiken als auch die erwartbaren Erträge sind deshalb geringer als bei Aktien.

Aktien und Anleihen: Was ist die richtige Mischung?
Wer Geld am Aktienmarkt anlegt, kann die Risiken durch Streuung ganz erheblich reduzieren. Das globale Portfolio von quirion beteiligt über ETFs an rund 8.000 Aktien aus über 70 Ländern. Doch ein reines Aktienportfolio ist nicht für alle das Richtige.

„Bei der Geldanlage kommt es auf den individuellen Anlagehorizont und die persönliche Risikoneigung an“, erklärt Philipp Dobbert, Leiter der Vermögensverwaltung bei quirion und bei der Quirin Privatbank. Und da kommen Anleihen ins Spiel. Mit der Beimischung lässt sich das Verhältnis von Renditechancen und Risiken für verschiedene Risikoprofile optimieren. Dabei nutzt quirion zwei Anleihemodule, die über eine jeweils spezielle Kombination von ETFs in unterschiedliche Segmente des Anleihemarkts investieren.

Anleihen als Risikopuffer
Eins der Module ist darauf ausgerichtet, den jeweiligen Aktienanteil zu stabilisieren. Es besteht zu rund 80 Prozent aus Staatsanleihen mit guter bis sehr guter Bonität. Denn bei denen geht es gewöhnlich viel ruhiger zu als am Aktienmarkt. „Steigt oder fällt der Kurs der zehnjährigen Bundesanleihe im Tagesverlauf mal um ein Prozent, ist das schon etwas Besonderes. Bei Aktien fallen solche Bewegungen kaum auf“, stellt Dobbert fest.

In den individuellen Strategien mischt quirion bei einer Aktienquote zwischen 90 und 50 Prozent immer nur diesen Anleihebaustein bei. Bei einer Aktienquote von 40 bis 10 Prozent liegt der Anteil des stabilisierenden Bausteins jeweils auf dem gleichen Niveau. Und da kommt dann zusätzlich ein weiteres Anleihemodul zum Einsatz.

Ergänzung für Strategien mit niedrigen Aktienquoten
Neben dem stabilisierenden Anleihebaustein gibt es auch einen ertragsorientierten. Der wird bei niedrigen Aktienquoten in Schritten von 20 Prozent zusätzlich beigemischt. Bei 40 Prozent Aktienanteil sind es 20 Prozent, bei 30 Prozent Aktienquote dann schon 40 Prozent, bei 10 Prozent Aktien schließlich 80 Prozent.

Im ertragsorientierten Baustein machen Unternehmensbonds 80 Prozent aus. Dabei bilden Anleihen aus dem Finanzsektor mit über 40 Prozent den Schwerpunkt. Der Anteil der Staatsanleihen beträgt nur 20 Prozent. Die Logik dahinter: „Je niedriger die Aktienquote, desto weniger partizipieren Anlegerinnen und Anleger an der Wertschöpfung in der Wirtschaft“, stellt Dobbert fest. „Der Baustein kann das zwar nicht komplett kompensieren, bringt aber durch den hohen Anteil von Firmenbonds weitere Renditequellen ins Portfolio.“Dabei bleibe trotzdem das Wesentliche, die Risiken klein zu halten.„Schließlich mischen wir das Modul den defensiveren Strategien bei.“

Währungsrisiko bei Anleihen vermeiden
Beide Anleihebausteine enthalten nur ETFs auf Euro-Anleihen oder Bonds, die gegen Währungsbewegungen abgesichert sind. Der Hintergrund: Anleihen schwanken in der Regel nicht nur viel weniger als Aktien, sondern auch als Währungen. „Wechselkursbewegungen würden den stabilisierenden Effekt teilweise zunichtemachen und zusätzliche Risiken ins Portfolio bringen“, sagt Dobbert.Deshalb verfolgt quirion bei Anleihen eine andere Strategie als bei Aktien.

Zwar können Anlegerinnen und Anleger bei quirion auf Aktien auch ganz verzichten. „Doch bei der Geldanlage im globalen ETF-Portfolio raten wir dazu, zumindest einen kleinen Aktienanteil beizumischen“, betont Dobbert. „Selbst wenn der Aktienanteil gering ist, kann er die Renditechancen signifikant erhöhen – und damit dazu beitragen, die eigenen Anlageziele effizienter zu erreichen.“

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