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Stofftier statt Aktien?

Stofftier statt Aktien?

Angesichts der niedrigen Zinsen wächst bei Anlegern die Unsicherheit. Wohin mit dem Geld? Traditionelle Marktkäufe wie Wertpapiere oder Gold scheinen riskant. Politische Krisen wie der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA nagen weiter am Vertrauen. Deshalb weichen manche Anleger lieber auf Nischeninvestments aus – in der Hoffnung auf Rendite.

Zu solchen eher skurrilen Geldanlagen zählen beispielsweise Fossilien und Dinosaurierknochen. Die Fundstücke aus der Vorzeit werden besonders in den USA rege gehandelt, denn dort dürfen Landbesitzer behalten, was sie auf ihrem Grundbesitz aufstöbern. Während versteinerte Relikte paläontologische Fachkenntnisse erfordern und in der Wertsteigerung schwer kalkulierbar sind, werden für gut erhaltene Dino-Skelette Millionenbeträge gezahlt. Schon kleine Flugsaurier bringen es auf sechsstellige Euro-Beträge. Doch vorsichtig, es sind viele Fälschungen im Umlauf.

Überschaubarer ist der Liebhabermarkt der Comicbücher. Kostete das erste Superman-Heftchen 1938 gerade mal zehn Cent, erzielte es 2016, nach 78 Jahren, bei einer Auktion eine stolze Million Dollar. Am meisten bringen Exemplare ohne Abnutzungserscheinungen, gut verpackt und versiegelt. Die deutsche Erstausgabe von Micky Maus wird mittlerweile auf immerhin 12.000 Euro taxiert. Auch exklusive Handtaschen sind für überraschende Wertsprünge gut. Manche sind so teuer wie ein Einfamilienhaus. Bei Christie’s wurde 2015 eine Krokodillederhandtasche von Hermès mit diamantenbesetzten Gelbgold-Beschlägen für 223.000 Dollar versteigert.

Auch wenn das Sammeln dieser "Anlagen" oft mit schönen Kindheitserinnerungen verbunden sind, die zu erwartenden Renditen sind doch sehr überschaubar.

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Nicht für kurzfristige Spekulationen geeignet

Sogar Stofftiere machen rasante Wertentwicklungen durch. Teddybären der Anfangsjahre wechseln schon mal in sechsstelliger Höhe den Besitzer. Der Steiff-Bär „Happy“ aus dem Jahre 1926 brachte auf einer Auktion im Jahre 2002 rund 157.000 Euro ein. Auch hier gilt: Je weniger durchschmust, desto kostspieliger.

So sehr auch das spätere Sammeln und Handeln nostalgische Erinnerungen wecken mag – die Renditeaussichten bleiben durchweg unsicher. Die Wertentwicklung von Sammlerobjekten wie den oben genannten ist keineswegs vorhersehbar und erst in der Rückschau als Erfolg zu werten. Der Großteil dieser Stücke ist nach einigen Jahren wertlos oder bringt lediglich Cent-Beträge. Bestes Beispiel sind Münzen mit Sonderprägung, die teilweise mit viel Marketingaufwand in den Markt gedrückt werden, aber nach Jahren gerade mal den Materialwert bringen. Die Zeit, solche Rosinen zu finden, können Sie besser investieren.

Besser aufgestellt sind Anleger, die einer nachhaltigen Anlagestrategie auf wissenschaftlich und handwerklich konsequenter Basis vertrauen. Vorausgesetzt, Sie verfolgen einen globalen und diversifizierten Ansatz und investieren in die beiden mit Abstand wichtigsten Anlageklassen – Aktien und Anleihen.

Bei quirion sind Anleger über die ETF, Index- und Anlageklassenfonds indirekt an mehr als 10.000 Unternehmen weltweit beteiligt. Mit dem Know-how und der Erfahrung achtet eine professionelle Vermögensverwaltung zudem darauf, dass Ihre Depotstruktur wissenschaftlich-handwerklich ausgewogen bleibt. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil gegenüber Sammlerobjekten: Die Lösungen von quirion sind liquide, können also jederzeit kostenlos aufgestockt oder aufgelöst werden. Zudem müssen Sie sich um keine aufwändige Pflege, Lagerung oder Versicherung Ihrer vermeintlichen Anlage kümmern.  

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