Im Interview erklärt unser CEO Martin Daut, wie quirion beim Vermögensaufbau unterstützt – zum Beispiel bei Anlagezielen wie der Altersvorsorge. Außerdem zeigt er auf, welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt.
Über drei Milliarden Euro verwaltetes Vermögen, über 100.000 Kundinnen und Kunden: quirion wächst weiterhin kräftig. Woher kommt die Nachfrage nach eurem Angebot?
Das Interesse an einer Geldanlage an den Aktienmärkten hat in Deutschland zugenommen. Gerade bei den Jüngeren. Das zeigen Zahlen des Deutschen Aktieninstituts. Demnach haben 2025 rund 14 Millionen Anlegerinnen und Anleger auf die eine oder andere Weise in Aktien investiert, zwei Millionen mehr als 2024. Dabei kommt der Zuwachs zu 60 Prozent aus der Altersgruppe unter 40. Diese Gruppe ist besonders affin für ETFs. Und auch für eine digitale Vermögensverwaltung. Geld effizient anlegen, ohne sich selbst darum kümmern zu müssen: Ich bin fest überzeugt, dass in diesem Versprechen noch viel mehr Potenzial steckt.
Allerdings gibt es einen starken Wettbewerb …
Das stimmt. Doch in Deutschland lassen noch immer zig Millionen Menschen die Renditechancen der Märkte ungenutzt liegen. Obwohl eine Geldanlage für sie sinnvoll wäre. Gerade für diejenigen, die sich mit der Geldanlage selbst nicht groß beschäftigen wollen, ist digitale Vermögensverwaltung genau das Richtige. Dafür braucht man kein großes Vermögen. Einsteigen kann man im Rahmen eines Sparplans bei uns schon ab 25 Euro im Monat.
Wir sehen aber nicht nur in dieser Zielgruppe Wachstumspotenzial. Sondern auch bei den zahlreichen Anlegerinnen und Anlegern, die immer noch zu hohe Risiken eingehen und zu hohe Kosten in Kauf nehmen. Unsere Anlagestrategie vermeidet Spekulationen und stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse. So nutzt man Renditechancen ohne unnötige Risiken. Dank ETFs und digitaler Technologie bleibt es trotzdem günstig. Nicht ohne Grund haben uns Börse Online, Euro und Euro am Sonntag gerade zum dritten Mal in Folge zum „Robo-Advisor des Jahres“ gekürt.
Wo liegen die Herausforderungen, wo die Wachstumsfelder?
Eine Herausforderung ist, auf unsere Dienstleistung aufmerksam zu machen. Anders als große Banken, die Girokonten anbieten, können wir nicht einfach an bestehende Kundenbeziehungen anknüpfen. Anders als so viele andere stellen wir nicht ständig etwas Neues ins Schaufenster, das angeblich gerade jetzt besonders gut für die Geldanlage geeignet ist. Denn wir verfolgen – im Interesse der Anlegerinnen und Anleger – eine Anlagestrategie der ruhigen Hand. Mit der ist der richtige Zeitpunkt für den Einstieg „immer jetzt“.
Das zu vermitteln, ist Herausforderung und Wachstumschance zugleich. Wir stellen nicht einzelne Produkte, sondern die persönlichen Anlageziele der Menschen ins Zentrum. Wir wollen die Geldanlage von etwas Abstraktem zur konkreten Unterstützung der eigenen Lebensplanung machen. In dieser Hinsicht besonders wichtig: das Ziel, im Ruhestand finanziell abgesichert zu sein.
Mit den Plänen für Altersvorsorgedepots und die Frühstartrente soll sich bei diesem Thema bald politisch etwas bewegen.Gehen die Pläne in die richtige Richtung?
Ich begrüße wärmstens, dass sich bei der Förderung endlich etwas tut. Dafür wird es höchste Zeit. Selbst wenn ich nicht mit jedem Detail der Pläne glücklich bin. So wird es aus meiner Sicht wieder mal unnötig kompliziert. Weil man nicht die beste Lösung für das Anlageziel sucht, sondern Kompromisse. Um verschiedene politische Interessen unter einen Hut zu bringen und die wirtschaftlichen Interessen aller möglichen Beteiligten, von Banken über Trading-Plattformen bis zu Versicherungen. Deshalb werden viele der neuen Angebote sicher wieder teurer als nötig. Wobei ich jetzt schon versichern kann: Wenn die Förderung startet, werden wir eine attraktive Lösung parat haben– mit der sich die langfristigen Renditechancen der Kapitalmärkte für die Altersvorsorge effizient nutzen lassen.
Wenn ich als Anlegerin oder Anleger genauer wissen will, wie ich Anlageziele wie die Altersvorsorge erreiche: Wo erfahre ich bei euch, wie ich das anstelle?
Gleich zum Start auf unserer Website, in unserer App – oder indem du dich an unsere Finanz-KI quirion.Ai wendest. Die gibt es schon seit September 2024, als einzige ihrer Art in Deutschland. Anders als zum Beispiel ChatGPT ist quirion.Ai auf Geldanlage und Vermögensaufbau spezialisiert.
Damit der KI-Bot nicht wahllos auf Inhalte im Web zugreift, haben wir ihn mit unserem Fachwissen trainiert. Er liefert konkrete Berechnungen für Anlageziele. Er erklärt Zusammenhänge verständlich. Und er wird immer besser. Gerade arbeiten wir daran, dass man eine digitale Vermögensverwaltung bei uns über einen Chat mit quirion.Ai einrichten kann,statt über die bisherige Antragsstrecke im Web. So wird auch das noch einfacher.
Wenn quirion also verstärkt KI nutzt: Wie wichtig bleiben die Menschen?
Wir setzen Technologie überall da ein, wo sie Prozesse vereinfacht. Und sorgen damit dafür, dass unser Angebot möglichst einfach zugänglich und effizient ist. Aber die Menschen stehen im Zentrum, und das ist nicht bloß dahingesagt. Zum einen prägen Menschen unsere Anlagestrategie. Unsere Experten bestimmen den Kurs und wählen geeignete Produkte aus.
Zum anderen ist uns sehr wichtig, dass man in unserer Kundenbetreuung weiterhin Ansprechpartner findet. Geld ist ein sensibles Thema. Es geht um Vertrauen. Manchmal will man einfach einen Menschen sprechen, wenn man eine Frage oder ein Problem hat. Ob bei der Kundenbetreuung, im Einsatz von KI oder in der Anlagestrategie: Wir sind stolz darauf, an vielen Stellen einen anderen Weg zu gehen als viele andere im Wettbewerb.
Mehr darüber, wie du in Ziele investierst, erfährst du hier.
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