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Verbraucherschutz? Das unterstützen wir!

Verbraucherschutz? Das unterstützen wir!

Mit der Finanzierung von Projekten wie der „Verbraucherschule“ hilft die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz, junge Menschen für den „Konsumalltag“ fit zu machen – auch beim Thema Finanzen. Was die Stiftung leistet und warum wir deren Arbeit fördern.

Jedes Kind bekommt zwei Briefumschläge. Die werden mit der Vorderseite aneinandergeklebt. Eine Seite ist für das Geld. In die andere kommen Kassenbons oder Zettel mit Ausgaben. Fertig ist ein „Taschengeldplaner“. Die Bastelanleitung gehört zu MoKi („Money & Kids“), einer Materialsammlung für die Projektarbeit an Grundschulen. Mit deren Hilfe soll schon in jungen Jahren Kompetenz im Thema Finanzen aufgebaut werden. Sie ist auch ein Element im Projekt „Verbraucherschule II – Fit für nachhaltige Lebensstile“, das zum größten Teil von der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz finanziert wird.

Mehr Verbraucherbildung

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz wurde 2010 vom Verbraucherzentrale Bundesverband und seinen Mitgliedsorganisationen gegründet. „Wir fördern Projekte, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu informieren, zu beraten und weiterzubilden“, erläutert Geschäftsführerin Julia Marg. „Verbraucherbildung muss stärker in den Alltag integriert werden, und damit fängt man am besten gleich in jungen Jahren an.“ Eine der Herausforderungen: Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2013 zur Stärkung der Verbraucherbildung sei die Vermittlung von Alltagskompetenzen zwar in die Lehrpläne der Bundesländer aufgenommen, jedoch nicht bundesweit und prüfungsrelevant integriert worden. „Deshalb fehlen Lehrenden häufig noch Wissensangebote, um die Themen der Verbraucherbildung lebensnah umzusetzen.“

In diese Lücke stößt unter anderem die „Verbraucherschule II“, die auf vorangegangenen Projektphasen aufbaut und sich neben den Finanzen um die Themen „Nachhaltigen Konsum“, „Digitales und Medienkompetenz“ sowie „Gesundheit und Ernährung“ dreht. Im Rahmen des Projekts erhalten interessierte Schulen Starthilfe für Lerninhalte zu den Themen. So werden zum Beispiel Lehrmaterialien und regelmäßige Updates bereitgestellt, darüber hinaus Online-Fortbildungen für Lehrende angeboten. Engagierte Schulen können sich zudem um die Auszeichnung Verbraucherschule bewerben. „Material an die Hand zu geben ist das eine. Gelerntes muss aber natürlich in einen entsprechenden Umgang mit den Themen im Alltag überführt werden“, stellt Marg fest. „Projekte, die die Lücke zwischen Wissen und Handeln schließen, stehen deshalb ganz oben auf unserer Prioritätenliste.“

Eine App fürs eigene Budget

In der Projektarbeit der Stiftung spielen Finanz-Themen eine wichtige Rolle. Denn gerade bei der Finanzbildung gibt es nach Einschätzung der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz noch große Defizite. „Das wissen wir aus der Arbeit der Verbraucherzentralen und aus vielen Studien. Wir wissen aber auch, dass die Lernbereitschaft da ist und junge Menschen ihre Finanzkompetenz stärken wollen.“ So fördert die Stiftung Projekte für verschiedene Altersklassen und Lebenslagen. Das Projekt „Tschüss Hotel Mama“ beispielsweise richtet sich an Jugendliche und dreht sich unter anderem um die Budgetplanung für den Alltag und die Auswahl wichtiger Versicherungen.

Ein weiteres aktuelles Projekt für junge Menschen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren heißt „Meine Finanzen, mein Leben im Griff!“ Ziel ist die Entwicklung einer App, mit deren Hilfe sich Einnahmen und Ausgaben sowie Wünsche und Planungen besser überblicken lassen. Damit das Tool der Zielgruppe entspricht, haben die Organisatoren des Projekts, die Verbraucherzentralen aus Nordrhein-Westfalen und dem Saarland, Workshops mit Schülern einer Hauptschule, einer Berufsschule und eines Gymnasiums veranstaltet. In einem weiteren Workshop kamen Experten aus der Schuldenprävention sowie Lehrer:innen und Eltern zu Wort. Das Projekt steht inzwischen kurz vor dem Abschluss. „Der Prototyp ist schon recht weit fortgeschritten“, berichtet Marg. „Die Stiftung wird die Weiterentwicklung zur App und die Verbreitung nun in die Hände nehmen.“

Unterstützung von quirion

Die Verbraucherbildung rund um die Finanzen liegt auch quirion am Herzen – die Arbeit der Stiftung wird deshalb auch finanziell gefördert. „Zur Demokratisierung der Geldanlage gehören transparente Angebote aus der Finanzbranche, aber vor allem gut informierte Verbraucher“, sagt Martin Daut, CEO von quirion. „Wir unterstützen deshalb die Arbeit der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz mit voller Überzeugung.“

Wer mehr zur Arbeit der Stiftung wissen oder diese selbst mit einer Spende unterstützen will, findet alle Infos hier online.

©Verbraucherzentrale Bundesverband

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