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Warum Anleger mit Sparbuch und Tagesgeld nicht weit kommen

Warum Anleger mit Sparbuch und Tagesgeld nicht weit kommen

Ganz anders sieht es beim Sparbuch aus. Nur zwölf Prozent halten den Klassiker für eine attraktive Anlage, dennoch ist sie mit 40 Prozent die mit am häufigsten genutzte Sparform, gefolgt vom Bausparvertrag (29 %) und der Aufbewahrung zu Hause (23 %). Ausgeglichen sind Meinung und Realität beim Thema Tagesgeld: 18 Prozent legen ihr Geld auf ein solches Konto.

Das Verhalten zeigt: Anleger suchen Sicherheit. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wäre da nicht die schlechte Verzinsung. Viele Banken zahlen auf Tagesgeld keine Zinsen mehr. Und selbst aktuelle, befristete und begrenzte Angebote mit einem Zinssatz von einem Prozent sind bei Weitem nicht ausreichend, um eine Inflationsrate von aktuell rund zwei Prozent auszugleichen. De facto verlieren die Anleger Geld.

„Streuen Sie Ihre Aktien lieber über viele Branchen und Länder!“

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Attraktivität der Aktien hat sich verdoppelt

Diese Erkenntnis deckt sich mit dem Anlegerbarometer von Union Investment für das erste Quartal 2017. Deutsche Anleger wissen durchaus, dass sie in Zeiten niedriger Zinsen mit herkömmlichen Spareinlagen nichts mehr verdienen. Und sie wissen eigentlich auch, wie man es besser machen kann. 35 Prozent der Befragten halten es derzeit für attraktiv, Aktien beziehungsweise Fonds zu kaufen. Bei der GfK-Studie sind es 20 Prozent. Letztlich setzen es bereits zwölf beziehungsweise 15 Prozent um. Damit habe sich die Attraktivität der Aktien in Deutschland seit 2011 mehr als verdoppelt, sagt Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK-Vereins.
„Mehr Mut zu Aktien und Fonds!“, rät auch Thomas Soltau, Vorstandsvorsitzender der Wallstreet:Online Capital AG. Wer das nicht tut, „verzichtet auf die bei Weitem größten Renditechancen mit einem vernünftigen Investment“, sagt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip, und ergänzt: „Streuen Sie Ihre Aktien lieber über viele Branchen und Länder – und setzen Sie, auch wenn es schwerfällt, nicht auf besonders trendig erscheinende Märkte.“ Der Finanzexperte rät zu passiven Investments. Denn aktive Fonds liefen langfristig – und erst recht nach Kosten – meistens schlechter als der Markt.

Diese Empfehlung deckt sich mit dem Investmentkonzept von quirion. Der digitale Vermögensberater verfolgt einen globalen und diversifizierten Ansatz und investiert in die beiden mit Abstand wichtigsten Anlageklassen: Aktien und Anleihen. Über die ETFs, Index- und Anlageklassenfonds, sind Anleger indirekt an mehr als 10.000 Unternehmen weltweit beteiligt. Erklärtes Ziel ist es, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen dem Gesamtmarkt zu folgen – und nicht vermeintlichen Experten oder Trends.


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