📢 Nachhaltig zur Rendite – aber wie?
quirion LIVE 29. September
Robo-Advisor im Test

Welcher Robo-Advisor-Test untersucht eigentlich was?

Robo-Advisor-Tests gibt es mittlerweile viele. Doch was wird genau bewertet? Welcher Test ist gründlich? Und wer gibt eine aussagekräftige Übersicht?

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Wichtige Testkriterien.

  • Kosten – Kosten sind die größten Rendite-Killer auf lange Sicht
  • Mindestanlagesumme – Robos mit hohen EinstiegshĂĽrden werden bei vielen Tests ausgeschlossen
  • Performance und Rendite – RĂĽckschlĂĽsse aus der Vergangenheit auf die Zukunft sind nicht aussagekräftig, schon gar nicht bei Zeiträumen unter fĂĽnf Jahren
  • Transparenz – die Stiftung Warentest zum Beispiel beschreibt ihre Kriterien genau
  • Musterkunden –  das Testszenario sollte zum Anleger passen. Viele Robos staffeln Kosten und belohnen hohe Anlagesummen

Welche Testkriterien stehen im Fokus?

Robo-Advice oder digitale Vermögensverwaltung ist noch eine relativ neue Anlageform. Klar, dass hier oft langfristige Erfahrungswerte selten sind. Wer sich nicht sicher ist, schaut sich oft Test-Ergebnisse von verschiedenen Anbietern an. Doch welcher Test ist gründlich? Und wer gibt eine aussagekräftige Übersicht? Fragen, die mit Blick auf die Vielzahl der verschiedenen Robo-Advisor-Tests nicht so einfach zu beantworten sind.

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Es gibt verschiedene Robo-Advisor-Tests. Das ist gut. Allerdings widersprechen sich die Ergebnisse zum Teil. Das verwirrt. Warum das so ist, ist einfach zu beantworten. Die Tests sind zum Teil unterschiedlich aufgebaut und bewerten verschiedene Kriterien nicht einheitlich. Bei den eher simplen Tests steht die Verständlichkeit der Robo-Strecke, also der digitale Weg zur Anlagestrategie, im Vordergrund. Oft wird auch bewertet, wie schnell der Kundenservice auf Fragen reagiert. Andere Tests legen ihren Fokus mehr auf das Portfolio oder auf die Rendite. Letztere wird oftmals auf kurze Zeiträume, etwa auf ein Jahr, betrachtet, was aber wenig Aussagekraft hat. Denn in einem Jahr hat ein Portfolio zu wenig Marktphasen miterlebt, um es tatsächlich bewerten zu können. Zudem gleichen sich Abschwungphasen über die Zeit aus. Wiederum andere Analysen sehen Kosten als Hauptkriterium.

Passt das Test-Szenario zu mir?

Was die meisten Tests tun, ist, dass sie mit einem Musterkunden arbeiten. Hier empfiehlt es sich direkt zu Beginn, darauf zu achten, ob die eigene Finanzsituation in etwa zu der des Musterkunden und damit das Testergebnis überhaupt zu einem passt. Der hier unterstellte fiktive Musterkunde des Anlegermagazins Capital vom Robo-Advisor-Test von 2018 verdient zum Beispiel 5.000 Euro netto – und liegt damit weit über dem deutschen Gehaltsspiegel –, hat pro Monat 3.500 Euro an Ausgaben, 100.000 Euro an Vermögen, wovon 20 Prozent auf dem Tagesgeldkonto liegen. Angelegt werden sollen 50.000 Euro in einer ausgewogenen Anlagestrategie mit moderaten Risiken.

Die Stiftung Warentest, die im vergangenen Jahr 14 digitale Vermögensverwalter getestet und quirion mit der Bestnote gut (2,0) bewertet hat, hat eine Anlagesumme von 51.000 Euro unterstellt und sich ebenfalls für eine moderate Risikostufe entschieden. Allerdings weisen die Tester auf Folgendes hin: „Für andere Beträge oder Portfolios mit anderen Risikomischungen fallen andere Kosten an. Für Kunden mit weniger Geld wird es oft teurer.“ Das Verbraucher-Portal Finanztip wiederum geht von einer Anlagesumme von 15.000 Euro aus und hat 32 Robos untersucht.

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Kosten sind ein Rendite­-Killer und damit ein zentrales Testkriterium.

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Tatsächlich werden bei den meisten Robo-Advisors hohe Anlagesummen belohnt: Umso höher die Anlagesumme, desto geringer die Verwaltungsgebühren. Lediglich bei quirion fallen für die ersten 10.000 Euro für ein Jahr  keine Verwaltungsgebühren an¹, sondern nur die Produktkosten. Daher empfiehlt es sich, die Kosten mit Blick auf die eigene mögliche Anlagesumme zu betrachten. „Zentraler Aspekt jeder Vermögensanlage sind die damit verbundenen Kosten. Je höher sie sind, desto niedriger sind im Schnitt die Ertragserwartungen“, begründete unter anderem die StiftungWarentest im vergangenen Jahr ihre Testkriterien. Schlechte Noten seien überwiegend wegen zu hoher Kosten vergeben worden.

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Neben der Stiftung Warentest haben unter anderem Finanztip, das Extra-Magazin, das Deutsche Kundeninstitut im Auftrag der Zeitschrift Euro sowie der Finanz-Award, der vom Institut für Service-Qualität (DISQ), der FMH-Finanzberatung und dem Nachrichtensender n-tv vergeben wird, den Kosten ein hohes Gewicht eingeräumt.

Und das nicht ohne Grund. Denn scheinbar geringe Kosten wie zum Beispiel 0,1 Prozent belasten die Rendite. Schon bei einer Einmalanlage von 10.000 Euro machen solche marginal anmutenden Differenzen nach 30 Jahren bei einer jährlichen Rendite von sechs Prozent 1.603,50 Euro aus. Das bedeutet für den Anleger am Ende 16 Prozent weniger Ertrag.

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– Karl Matthäus Schmidt, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender quirion
Karl Matthäus Schmidt, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender quirion AG
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