Mit Aktien zum Vermögen: (Wie) klappt das wirklich?
📱 quirion LIVE 25.07.2024

Finetuning im globalen Portfolio

Finetuning im globalen Portfolio

Zusammen mit dem regelmĂ€ĂŸigen Rebalancing haben wir auch einige ETFs in unserem globalen Portfolio ausgetauscht. Mit beidem sorgen wir fĂŒr eine dauerhaft profilgerechte und möglichst effiziente Geldanlage.

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Mit dem globalen ETF-Portfolio verfolgen wir bei quirion eine Anlagestrategie der ruhigen Hand. Die Kombination und Gewichtung der verschiedenen Anlageprodukte soll Renditechancen und Risiken langfristig in ein möglichst optimales VerhĂ€ltnis bringen. Dabei soll sich der jeweilige Anlagemix am persönlichen Risikoprofil der Anlegerinnen und Anleger ausrichten. Damit beides aber auf Kurs bleibt, mĂŒssen wir das ein oder andere von Zeit zu Zeit nachjustieren.

So verschieben sich schon allein durch die stĂ€ndigen Wertschwankungen ĂŒber die Zeit die Gewichtungen in Portfolios. Manche Kurse steigen stĂ€rker als andere, andere sinken. Ein Wertschwankungsausgleich, das sogenannte Rebalancing, bringt das Portfolio wieder in die angestrebte Ausgangslage zurĂŒck.

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Dabei prĂŒft quirion nicht nur das VerhĂ€ltnis von Aktien und Anleihen, alle einzelnen Positionen werden unter die Lupe genommen und gegebenenfalls angepasst. Sind Positionen durch Kursgewinne zu groß geworden, werden Anteile verkauft. Andere werden nachgekauft. „Der Anlagemix soll genau zum angestrebten Risikoprofil passen“, erklĂ€rt Kai Hattwich, Lead Portfolio Manager bei der Quirin Privatbank und bei quirion. „Mit dem Rebalancing sorgen wir dafĂŒr, dass es dabei bleibt.“ Seien Wertpapiere besonders stark gestiegen, seien sie zudem besonders anfĂ€llig fĂŒr RĂŒckschlĂ€ge. „Ist ihr Gewicht im Portfolio dann ĂŒberproportional groß, kann das schmerzhafte Folgen haben.“

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Mehr Effizienz

Anfang November haben wir mit dem Rebalancing außerdem die Aufstellung im Portfolio etwas angepasst. Beispielsweise haben wir im Segment IndustrielĂ€nder den Xtrackers MSCI World Minimum Volatility verkauft. Die Anteile des SPDR MSCI World, des iShares MSCI World Small Cap und des Xtrackers MSCI World Value haben wir dafĂŒr aufgestockt. „Im aktuellen Kapitalmarktumfeld decken wir so die fĂŒnf fĂŒr uns relevanten Renditefaktoren noch effizienter ab“, erklĂ€rt Hattwich.

Bei den SchwellenlĂ€nderaktien ersetzt der SPDR MSCI Emerging Markets Small Cap den iShares MSCI EM Small Cap. „Der neu aufgenommene ETF hat zum einen eine etwas niedrigere Gesamtkostenquote, zum anderen folgt er dem zugrunde liegenden Index noch genauer“, stellt Hattwich fest. Die um 0,19 Prozent gĂŒnstigere Gesamtkostenquote mag nicht groß erscheinen. „Doch gerade bei einer langfristigen Geldanlage können sich selbst kleine Unterschiede merklich auf das Ergebnis auswirken.“

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Reale Kosten im Blick

Auch im Anleiheportfolio hat sich etwas bewegt. Statt des iShares Global Aggregate Bond EUR-hedged kommt nun der SPDR Bloomberg Global Aggregate Bond EUR-hedged zum Einsatz. Bei der Gesamtkostenquote, der Total Expense Ratio (TER), gibt es zwischen beiden zwar keine Unterschiede. Doch diese Kennziffer erfasst nicht die „realen Kosten“. Zu denen gehört eben auch, wenn es in der Wertentwicklung zu Abweichungen vom zugrunde liegenden Index kommt. Das Produkt von SPDR folgt seinem Index besser.

Die Duration des Anleiheportfolios liegt nach den Anpassungen mit knapp ĂŒber 3 Jahren weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Duration sagt etwas ĂŒber die Dauer der Kapitalbindung aus und damit ĂŒber die durchschnittliche Restlaufzeit im Portfolio. „Mit unserem Zielwert fĂŒhlen wir uns immer noch sehr wohl“, betont Hattwich. „Eine lĂ€ngere Duration wĂŒrde das Risiko erhöhen, ohne eine angemessene Rendite zu versprechen.“ Eine kĂŒrzere wĂŒrde das Spektrum des Anleihemarkts, in das investiert werden kann, zu stark einschrĂ€nken.

Diversifikation, also die breite Streuung, spielt bei quirion sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen eine wesentliche Rolle in der Anlagestrategie. Dabei kommen Anleihen in erster Linie zum Einsatz, um auch denjenigen eine Geldanlage in Aktien zu ermöglichen, fĂŒr die ein reines Aktienportfolio nicht geeignet wĂ€re. Ihre vergleichsweise geringen Kursschwankungen machen Anleihen langfristig zu einem verlĂ€sslichen Stabilisator. „Mit den jĂŒngsten Anpassungen ist das globale Portfolio sowohl auf der Aktien- als auch auf der Anleiheseite bestens aufgestellt“, ist Hattwich ĂŒberzeugt. „Und nach dem Rebalancing sind alle Strategien wieder auf dem angestrebten Kurs.“

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Eine Übersicht zu den ETFs im globalen Portfolio finden Sie hier.

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