Eine ruhige Hand auch in heftigen Börsenzeiten
Ein Marktkommentar von quirion

Fünf häufige Anlagefehler, die ganz leicht zu vermeiden sind

Fünf häufige Anlagefehler, die ganz leicht zu vermeiden sind

Auf dem Weg zur Rendite stehen sich Investoren manchmal selbst im Weg. Dabei kann Geldanlage ziemlich einfach sein. Welche Anlagefehler besonders schmerzhaft werden können und warum sie sich mit der digitalen Vermögensverwaltung von quirion leicht umgehen lassen.

Anlagefehler 1: Hohe Kosten in Kauf nehmen

Der Fehler klingt besonders offensichtlich – und wird doch immer noch häufig gemacht: Hohe Gebühren bremsen die Rendite aus. Dabei sind die Kosten eigentlich der einzige Renditefaktor, den Anleger vollständig selbst unter Kontrolle haben. Ein Ausgabeaufschlag hier, eine Depotbankgebühr da, eine jährliche Verwaltungsvergütung oder besondere Börsenhandelskosten: Die Details sind oft nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich, summieren sich aber schnell. Bei quirion sind die Kosten sofort klar und verbergen sich nicht hinter Sternchen-Anmerkungen. Für 0,48 Prozent p.a. gibt es die Teilhabe an einer echten, digitalen Vermögensverwaltung auf Basis günstiger ETFs.

Anlagefehler 2: Nach den „richtigen“ Einzelwerten suchen

Welche Aktie hat die größten Renditechancen? Welche Werte favorisieren andere Anleger? Wer so fragt, handelt sich schnell Probleme ein. Die ehrliche Antwort auf die erste Frage: Das weiß keiner, denn die Zukunft ist nun einmal unbekannt. Weil sie auch die anderen Anleger nicht kennen, ist bei vermeintlich „heißen Börsentipps“ oder Rankings nach dem Muster „Die beliebtesten Aktien im Oktober“ Skepsis angebracht. Sie legen nahe, das „Heft in die eigene Hand“ zu nehmen. Das führt dann rasch zu einer Kontrollillusion. Die „richtigen“ Aktien auswählen: Das funktioniert nur sehr selten und ist eigentlich Glückssache. Zwar kann es gelingen, mal einen besonders guten Titel zu erwischen. Doch lässt sich das nicht systematisch wiederholen. Es trotzdem zu versuchen, verleitet viele Anleger dazu, es immer wieder zu probieren und zu oft zu handeln – ein in der Finanzmarktforschung vieldiskutierter Fehler. Der ist nicht nur teuer, sondern auch ziemlich riskant. Wer systematisch Marktrendite mitnehmen will, muss einen breiteren Ansatz wählen: Die Portfolios von quirion beteiligen Anleger an der Entwicklung von insgesamt rund 10.000 Unternehmen.

Anlagefehler 3: Zu viel Patriotismus

Die „Behavioral Finance“ untersucht Verhaltensmuster in der Geldanlage wissenschaftlich und entdeckt dabei immer wieder kognitive Verzerrungen („Bias“). Eine solches Verhaltensmuster, das sich weltweit beobachten lässt, ist der „Home Bias“: Australische Anleger denken, dass die Chancen „down under“ am größten sind. Kanadische Investoren sind sicher, dass man besser in kanadischen Werten aufgehoben ist. Und Deutsche eben, dass man im hiesigen Markt anlegen sollte. Zuhause fühlt man sich wohl und sicher, auch in der Geldanlage. Die heimischen Unternehmen und Marken sind einem besser bekannt – was allerdings nichts über deren Renditeaussichten besagt. Die globalen Portfolios von quirion beteiligen Anleger an der Entwicklung von Wertpapieren aus über 70 Ländern. Die partizipieren damit international an Renditechancen, nicht nur national.

Anlagefehler 4: Den „richtigen“ Zeitpunkt finden wollen

Zu den am häufigsten gestellten Fragen von Anlegern gehört die nach dem richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt, dem „Market Timing“. Die kaufmännische Logik scheint auf der Hand zu liegen: Günstig kaufen, teuer verkaufen. Das Problem: Eine Aktie kann viel länger steigen, als im Vorfeld erwartet. Und viel tiefer sinken. Es ist nicht festgelegt, wann ein Wertpapier günstig und wann es „zu teuer“ ist, um damit Rendite zu verdienen. Die Kapitalmarktforschung belegt jedenfalls immer wieder, dass Kursentwicklungen am Aktienmarkt nicht prognostiziert werden können. Ein Indiz dafür liefern auch immer wieder Auswertungen zur Performance aktiver Fonds, die ihren Vergleichsindex in den seltensten Fällen übertreffen – gerade langfristig. Die Anlagestrategie von quirion bleibt deshalb prognosefrei. Sie verzichtet ganz bewusst auf Versuche, das „richtige“ Timing zu finden. Die Portfolios sind so aufgestellt, dass sie jederzeit die Marktrenditen einfangen.

Anlagefehler 5:  Rendite liegenlassen

Warum auf einen digitalen Vermögensverwalter setzen und nicht gleich selbst ein ETF auf einen großen, internationalen Standardindex kaufen? Zunächst: Es gibt viele ETFs auf solche Indizes. Und bei diesen gibt es teilweise überraschend große Kosten- und Qualitätsunterschiede. Außerdem lässt man mit dem Griff zu einzelnen ETFs eine Menge Renditequellen unbeachtet. Jeder Index und jeder ETF, der darauf basiert, hat seine Schlagseiten. Mal sind keine Small Caps enthalten, mal sind bestimmte Branchen oder Regionen ausgeblendet. Um „die ganze Welt“ ins Depot zu bringen, haben die Anlagestrategen von quirion die maßgeblichen Renditefaktoren ermittelt und bilden sie über spezielle ETFs in den Portfolios ab. Die Kapitalmarktforschung bestätigt: Mit Blick auf das Verhältnis von zu erwartender Rendite und zu erwartendem Risiko ist ein nach Marktkapitalisierung gewichtetes globales Portfolio jeder anderen Anlage überlegen.

Mehr zur Anlagestrategie von quirion gibt es hier.

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